Eigentlich gut gespielt …

Die weiteste Anreise zu einem Auswärtsspiel der Rückrunde 2019/ 2020 führte die U11 nach Berchtesgaden – nachdem hier das ESC Trainingslager hier stattfindet, schon fast ein kleines Heimspiel.

Der ESC kam nach der Anreise im „Partybus“ motiviert aufs Eis und begann das erste Spiel gegen den Gastgeber mit viel Druck und Tempo. Nach kleinen Unachtsamkeiten kassierten unsere Grünjacken jedoch 2 schnelle Tore, die sie aus dem Konzept brachten und danach dem Gegner zu viel Platz für sein Spiel ließen. Berchtesgaden konnte mit 4:0 davon ziehen bevor Fabian Wohlschläger-Baker in der 13. Minute endlich für den ESC traf. Dann ging es torreich weiter: Die Gastgeber stellten unmittelbar darauf wieder den 4-Tore Abstand her (5:1), erhöhten auf 6:1, während ein Doppelpack in der 18. Minute von Juri Jaegers und Maxi Weinmann den ESC wieder auf 3:6 rankommen ließ. Unser Spielernachwuchs spielte danach „eigentlich“ recht gut, aber es fehlte leider regelmäßig der letzte Schritt beim Verteidigen und die nötige Konsequenz im Angriff. Dieser kleine Unterschied reichte den Gastgebern, um noch 3 weitere Tore zu erzielen, bevor Fabian Wohlschläger-Baker zum 10:4 Endstand traf.

Wie üblich wachten unsere Kids erst zum zweiten Spiel des Tages so richtig auf … jetzt gegen ESC München. Den ersten Angriff zu Spielbeginn konnte nur noch der gegnerische Pfosten retten. Der ESC präsentierte sich klar überlegen, konnte sich aber zugleich in der 8. Minute bei Goalie Patrick Sandmann bedanken, der hier einen Supersave hinlegte. In der 10. Minute wurde der Holzkirchner Sturmlauf endlich von Erfolg gekrönt, als Maxi Weinmann die Münchner Spieler wie Pylonen umkurvte und zum 1:0 einschoss. Binnen 5 Minuten legten dann die üblichen Verdächtigen – wenn sie denn in Torlaune sind – jeweils einen nach: Moritz Goetzner, Fabian Wohlschläger-Baker, Simon Sandmann und Juri Jaegers (5:0). Unsere kleinen Kufen-Cracks waren jetzt zwar in Torlaune, ließen dem Gegner vor dem eigenen Tor aber zu viel Platz. München nutze diese Chance und konnten aus einem Gewusel vor dem Holzkirchner Tor nicht nur das 1:5 erzielen, sondern in der Folgeminute noch gleich zwei weitere Tore (5:3), der ESC machte es wieder spannend, das Spiel drohte zu kippen. Nachdem jedoch Moritz Götzner (21. Minute) und Simon Sandmann (23.) jeder noch einmal nachlegten, konnten unsere Kids ihr verdientes 7:4 feiern.

Als letzter Gegner wartete an diesem Tag der ERSC Ottobrunn auf den ESC. Nachdem der ERSC die ersten beiden Spiele des Tages mit 10:0 und 13:6 gewonnen hatte, waren unsere Kids gewarnt. Diese kamen mit so viel Selbstbewusstsein aus der Kabine, dass sie mit schnellen Spielzügen zunächst tonangebend waren. Umso unnötiger waren dann die ersten Gegentreffer der Ottobrunner in der 6. Minute, die Profit aus einem Gewusel im Holzkirchner Torraum schlugen. Lena Weinmann erzielte den Anschlusstreffer in der 10. Minute und ließ die Hoffnung bei den mitgereisten Eltern aufkeimen. Nach einer inkonsequenten Verteidigung in der 12. Minute und einem unhaltbaren Schlagschuss in der 15. Minute erhöhte der ERSC jedoch auf 1:4. Anderl Schmid brachte den ESC dann wieder auf 2:4 ran. Der ESC wollte jetzt unbedingt aufholen, machte dabei aber hinten zu sehr auf und bescherte damit seinen beiden Goalies erstklassige Trainingsmöglichkeiten. Leon Kauba durfte in der 8. Minute gleich drei Glanzparaden hinlegen. Nach 2 weiteren Treffern von Ottobrunn in der 20. Minute (2:6) konnte Juri Jaegers das Ergebnis zwischenzeitlich noch auf 3:6 verbessern. Ein unhaltbarer Schlagschuss der Gegner in der Schlussminute markierte jedoch den Endstand zum 4:7.

Fazit: „Eigentlich“ gut gespielt, aber es wäre noch mehr drin, wenn der letzte Einsatz käme, denn dann könnten sich die Anderen warm anziehen.